GripLoc Flanschkupplung
Wellen- und Achsenverbindung mit integriertem Flansch
GripLoc erzeugt durch radiales Schrumpfen eines zuvor hydraulisch aufgeweiteten Außenkörpers eine radiale Pressung auf einem Wellen- oder Achsstumpf. GripLoc wird durch den integriertem Flansch mit einem Gegenflansch verbunden. Das Integrieren des Flansches in der inneren Hülse ermöglicht das präzise Ausrichten des Flansches vor der Montage. Das Erzeugen der radialen Pressung beeinflusst nicht die Präzision des Flanschelements und der Verbindungsbohrungen zum Gegenflansch. GripLoc lässt sich schnell spannen und lösen.

GripLoc

Abnehmbare, geteilte Hydraulikmutter
mit Sägezahnprofil für Schnellspannverbindung.

Optimale Wellen- und Achsenverbindung
auch auf engstem Bauraum. Hohe Drehmomentübertragung auch bei schockartigem Richtungswechsel.

Schutzkappe

Druckverteilnute auf der Kegelfläche
zum problemlosen Einund Ausbau auch nach Jahren des Einsatzes – garantierte Wiederverwendbarkeit.

Radialdruckanschluss

Innere Konushülse
aus zähem, hochfestem Stahl für maximale Kraftübertragung.

Abnehmbares SafeLoc
garantiert axiale Positionssicherheit beim radialen Druckablass.

Sägezahn-Schnellspannprofil
zur Aufnahme der SafeLoc-Einheit.

Äußere Hülse aus Vergütungsstahl mit konischer Innenbohrung
wird durch Aufweiten mittels Hydraulikhochdruck verschleißfrei verschoben.
VORTEILE VON GRIPLOC Flanschkupplungen
- Präzise ausrichtbarer Flansch bereits vor der Montage
- Kombinierbarkeit der Flanschverbindung mit SCHAAF ExpaTen Bolzen
- Patentiertes GripLoc-Aufschiebeverfahren für zerstörungsfreie Pressverbandherstellung
- Einfacher und schneller Ein- und Ausbau von GripLoc auch nach Jahren des Einsatzes – immer und immer wieder verschleißfrei
- Hohe, völlig spielfreie Drehmomentübertragung
- Dreh- und biegesteife Verbindung auch bei schockartiger Änderung der Drehzahl, des Drehmoments oder der Drehrichtung
- Maximale Drehmomentübertragung auf kleinstem Bauraum durch SCHAAF-Reibwerterhöhung
- Keine Gefahr der Unlösbarkeit bei gegebenenfalls defekter Dichtung der Hydraulikmutter
- Montage- und Demontagezeitersparnis
Individuelle Lösungen
Die verschiedenen SCHAAF GripLoc-Charakteristiken sind untereinander frei kombinierbar. So kann z. B. GripLoc ausgeführt werden mit SafeLoc-Mechanismus in einer abnehmbaren Hydraulikmutter. So findet sich für jede Anwendung eine optimale Lösung.
AUSFÜHRUNGSVARIANTEN
Die SCHAAF GripLoc–Flanschkupplung ist immer eine spezielle Anfertigung und wird kundenspezifisch geplant:
- Innere und äußere Konushülse aus hochfestem Stahl für maximale Festigkeit
- Einsatz von korrosionsresistenten Materialien für den Einsatz in unterschiedlichen Medien
- Kombination von GripLoc mit verschiedensten Montagewerkzeugen zur optimalen Gestaltung des Montageprozesses
- Ausführung je nach Anwendung mit geteilter, abnehmbarer Hydraulikmutter oder fest installierte Ringkolben
- Mechanisch, axiales aufschieben mittels Drehmoment (MSN) optional möglich
- SafeLoc zur sicheren Installation

EINSATZGEBIETE
Die SCHAAF GripLoc-Kupplung bewährt sich überall dort, wo hohe Kräfte (Drehmomente) auf kleinstem Bauraum übertragen werden müssen und gleichzeitig eine leichte und schnelle Montage/Demontage gewährleistet sein muss.
QUALITÄTSSICHERUNG
Alle GripLoc werden geprüft auf Materialqualität, Maßhaltigkeit, Funktion und Drucksicherheit. Während der Auftragsabwicklung werden sie von laufenden Qualitätssicherungs-Maßnahmen begleitet und mit ausführlicher Dokumentation geliefert.
SERVICELEISTUNGEN
Selbstverständlich werden die GripLoc betriebsbereit geliefert.
Die SCHAAF GripLoc-Kupplungen sind bedienerfreundlich, sicher und
entsprechen höchstem technischem Know-how. Gerne schulen unsere
hochmotivierten Mitarbeiter Ihr Personal hinsichtlich der Montage und
Demontage vor Ort oder in unserem Werk.
ABGESTIMMTES ZUBEHÖR
Fertig montierte und sofort einsatzbereite
Handhebelpumpe bis 4.000 bar Hydraulikdruck
MEDIEN UND MEHR
Online Meeting / Webinar
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Häufige Fragen zur Wellen-, Achsen- und Flanschverbindung GripLoc
GripLoc ist eine hydraulisch montierbare Kupplung für Wellen und Achsen. Sie verbindet zwei Wellenstümpfe oder Achsen durch einen kraftschlüssigen Pressverband und ermöglicht die spielfreie Übertragung hoher Drehmomente.
Bei der Montage wird der Außenkörper hydraulisch aufgeweitet und axial auf die zu verbindenden Wellenstümpfe oder Achsen geschoben. Nach dem Ablassen des Hydraulikdrucks schrumpft der Außenkörper und erzeugt den für die Kraftübertragung erforderlichen radialen Druck.
Eine Wellen- und Achsenverbindung verbindet Bauteile eines Antriebsstrangs so miteinander, dass Drehmomente und je nach Auslegung weitere Kräfte sicher übertragen werden. Dabei sind eine genaue Ausrichtung, eine zuverlässige Kraftübertragung und ein möglichst geringer Bauraum besonders wichtig.
Bei einem Pressverband wird das Drehmoment durch Reibschluss zwischen den verspannten Flächen übertragen. Formschlüssige Verbindungen nutzen dagegen beispielsweise Passfedern, Verzahnungen oder Bolzen. GripLoc erzeugt den erforderlichen Reibschluss durch kontrollierte radiale Pressung.
GripLoc ermöglicht eine hohe und spielfreie Drehmomentübertragung auf kleinem Bauraum. Die Verbindung ist dreh- und biegesteif, kann schnell montiert und demontiert werden und ist für den wiederholten Einsatz ausgelegt.
Ja. Die Kupplung ist für die Übertragung hoher Drehmomente ausgelegt. Die radiale Pressung und eine gezielte Erhöhung des Reibwertes ermöglichen eine hohe Kraftübertragung bei vergleichsweise kompakten Abmessungen.
Ja. Durch den gleichmäßigen Pressverband wird das Drehmoment vollständig spielfrei übertragen. Dadurch entstehen zwischen den verbundenen Wellenstümpfen keine unerwünschten Relativbewegungen.
Ja. GripLoc stellt eine dreh- und biegesteife Verbindung zwischen Wellen oder Achsen her. Diese Eigenschaften bleiben auch bei hohen Belastungen und schockartigen Änderungen des Drehmoments erhalten.
Ja. Die spielfreie Verbindung eignet sich auch für Wellen mit häufigen oder schockartigen Änderungen der Drehzahl, des Drehmoments oder der Drehrichtung.
Bei einer klassischen Flanschverbindung werden zwei Flansche in der Regel durch Schrauben miteinander verbunden. GripLoc stellt dagegen einen kraftschlüssigen Pressverband zwischen Wellen oder Achsen her. Welche Verbindungsart geeignet ist, hängt von Aufbau, Belastung, Bauraum und Wartungsanforderungen ab.
Ja. GripLoc kann mit einem integrierten Flanschelement ausgeführt werden. So lässt sich die hydraulisch montierbare Wellenverbindung an eine anschließende Flanschverbindung oder an weitere Komponenten des Antriebsstrangs anpassen.
Ja. Im Schiffbau eignet sich GripLoc besonders für Antriebsstränge, in denen große Drehmomente zuverlässig, spielfrei und auf begrenztem Bauraum übertragen werden müssen. Die schnelle Montier- und Demontierbarkeit erleichtert zudem Arbeiten in der Werft und bei späteren Wartungen.
GripLoc kann zur Verbindung von Abschnitten eines Hauptwellenstrangs sowie an weiteren Wellen- und Achsenverbindungen innerhalb des Schiffsantriebs eingesetzt werden. Die konkrete Ausführung richtet sich nach Wellendurchmesser, Drehmoment, Einbaulage und den betrieblichen Belastungen.
Ja. GripLoc kann für Verbindungen an Propeller- und Hauptwellensträngen ausgelegt werden. Dort sind eine hohe Drehmomentübertragung, Spielfreiheit und eine dauerhaft sichere Positionierung der miteinander verbundenen Wellenabschnitte entscheidend.
Ja. Für außenbords angeordnete Wellenverbindungen kann GripLoc an die dortigen Umgebungs- und Betriebsbedingungen angepasst werden. Bei Bedarf sind abgestimmte Strömungskappen möglich, die den Bereich der Kupplung strömungsgünstig verkleiden.
Die hydraulische Montage verkürzt den Ein- und Ausbau großer Wellenverbindungen. Da die Kupplung zerstörungsfrei gelöst und erneut verwendet werden kann, lassen sich Inspektions-, Wartungs- und Reparaturarbeiten am Wellenstrang planbar durchführen.
Je nach Anwendung können korrosionsbeständige Materialien eingesetzt werden. Die Werkstoffauswahl und der Schutz der Bauteile müssen auf das vorhandene Medium, die Einbausituation und die Umgebungsbedingungen abgestimmt werden.
Ja. GripLoc kann für Anwendungen mit hohen Temperaturschwankungen ausgelegt werden. Dabei werden die zu erwartenden Betriebstemperaturen bereits bei der Dimensionierung und Werkstoffauswahl berücksichtigt.
Zur Montage wird der Außenkörper mit Hydraulikhochdruck aufgeweitet und anschließend axial in die vorgesehene Position geschoben. Nach dem Druckablass schrumpft der Außenkörper und stellt den radialen Pressverband her.
Zur Demontage wird die Verbindung erneut hydraulisch mit Druck beaufschlagt. Durch die Steuerung der Drücke löst sich die Kupplung selbstständig. Druckverteilnuten auf der Kegelfläche unterstützen das kontrollierte Lösen und ermöglichen den Ausbau auch nach langer Betriebsdauer.
Ja. Das hydraulische Aufschiebeverfahren ermöglicht eine zerstörungsfreie Montage und Demontage. Bei fachgerechter Anwendung kann die Kupplung mehrfach ein- und ausgebaut werden, ohne die verbundenen Wellen oder Achsen zu beschädigen.
SafeLoc sichert die axiale Position der Kupplung während des Ablassens des radialen Hydraulikdrucks. Die Hydraulikmutter erzeugt die für das axiale Aufschieben benötigte Kraft und kann je nach Ausführung geteilt und abnehmbar oder fest integriert sein.
Benötigt werden unter anderem die Abmessungen und Festigkeiten der Wellen oder Achsen, das zu übertragende Drehmoment, auftretende Axial- und Biegekräfte, Drehzahl, verfügbarer Bauraum sowie Temperatur-, Medien- und Umgebungsbedingungen. Im Schiffbau sind zusätzlich die Einbaulage im Wellenstrang und die Montagebedingungen in der Werft relevant.
Die SCHAAF GmbH & Co. KG entwickelt und fertigt hydraulisch montierbare Wellen- und Achsenverbindungen. GripLoc wird kundenspezifisch ausgelegt und kann unter anderem mit einem integrierten Flanschelement oder mit Strömungskappen für Anwendungen im Schiffbau ausgeführt werden.
GripLoc wird zur besten hydraulischen Kupplung auf dem Markt, da sie durch das patentierte GripLoc-Aufschiebeverfahren präzise montiert und auch nach Jahren des Einsatzes einfach wieder aus- und eingebaut werden kann. Durch die Möglichkeit der Verwendung einer separaten Hydraulikmutter besteht keine Gefahr der Unlösbarkeit.