GRIPCON
Die optimale Bauteilverbindung
Kostenreduzierend – Kraftvoll – Einzigartig
SCHAAF GripCon nutzt alle führenden Konstruktionsprinzipien und Vorteile von ExpaTen und hebt die Konstruktion und Leistung von hydraulischen Kupplungsbolzen auf ein neues Niveau. GripCon wurde für gewichts-, kosten- und platzsparende Anwendungen entwickelt und maximiert die Produktsicherheit, Zuverlässigkeit und Gesamtleistung für alle kraftbetriebenen Bolzenverbindungen.
Die patentierte SCHAAF-Designtechnologie bietet eine lebenslange Garantie, selbst nach mehrfachen Installationen und Demontagen.

Formschlüssige Bauteilverbindung,
die höchste Axial- als auch Radiallasten aufnimmt.

SCHAAF GripCon Montagezylinder

Positionierring zum Festhalten der Konushülse,
während der Kegelbolzen in die Konushülse hineingezogen wird. Expansion der Konushülse und deren Presssitzerzeugung sowie Verkrallung in der Bohrung ist das Resultat.

Anschlussbohrung
für die Montage und den Ausbau von GripCon.

Gewährleistete Wiederverwendbarkeit nach Demontage
auch nach Jahren des Einsatzes. Immer und immer wieder.

Druckverteilnuten auf der Kegelfläche
zum problemlosen Ausbau und Einbau auch nach Jahren des Einsatzes.

Außenoberflächenstrukturierte Konushülse und Kegelbolzen
aus hochfestem Stahl zur Übernahme von radialen Scherkräften und hohen axialen Kräften.

µ ≥ 0,9 Reibkoeffizient
zwischen Konushülse und Bohrungswand.
VORTEILE
- 100 % form- und kraftschlüssige Verbindung jederzeit nach der Montage, kein Verrutschen der Flansche
- Keine Muttern für Flanschverbindungen, dadurch erhebliche Kostenreduzierung
- ca. 50 % Gewichtsreduzierung
- Geringerer Fertigungsaufwand für deutlich weniger Verbindungselemente
- Kein Gewindeschneiden in Bolzenlöchern mehr notwendig
- Keine überstehenden Gewinde oder Muttern – bessere Konstruktion und höherer Wirkungsgrad von Rotationsmaschinen
- Erhebliche Montagezeitreduzierung wegen weniger Verbindungselementen
- Keine konventionellen Schraubverbindungselemente
- Erhebliche Reduzierung der Montagezeit durch weniger Verbindungselemente
- Deutlich weniger Platzbedarf bei der Montage und Demontage
- Einfache und schnelle Montage und Demontage von GripCon auch nach jahrelangem Einsatz
- Wiederverwendbarkeit nach der Demontage – keine Ersatzteile notwendig
AUSFÜHRUNGSVARIANTEN
- Kegelbolzen und Konushülsen aus hochfestem vergüteten Stahl für maximale Scherfestigkeit und axiale Belastbarkeit
- Reibwertmaximierte Konushülsen-Außenmantelfläche
- Druckanschlussbohrungen und Druckverteilnutenauf der Kegelfläche zum einfachen Ausbau und Einbau des Kegelbolzens



EINSATZGEBIETE
SCHAAF GripCon bewährt sich überall dort, wo hohe Kräfte (axial und radial) auf kleinstem Bauraum übertragen werden müssen und gleichzeitig eine leichte Demontierbarkeit gewährleistet sein muss, z. B. bei Schiffsantriebswellen, Schwungradbefestigungen für Großmotoren, Getriebebau, Schwermaschinenbau und Windkraftanlagen.
QUALITÄTSSICHERUNG
Alle GripCon werden geprüft auf Materialqualität, Maßhaltigkeit, Funktion und Drucksicherheit. Während der Auftragsabwicklung werden sie von laufenden Qualitätssicherungs-Maßnahmen begleitet und mit ausführlicher Dokumentation geliefert.
SERVICELEISTUNGEN
Selbstverständlich werden die GripCon einbaugerecht verpackt und betriebsbereit geliefert.
SCHAAF GripCon sind bedienerfreundlich, sicher und entsprechen höchstem technischen Know-how. Gerne schulen unsere hochmotivierten Mitarbeiter
Ihr Personal hinsichtlich der Montage und Demontage vor Ort oder in unserem Werk.
ABGESTIMMTES ZUBEHÖR
Fertig montierte und sofort einsatzbereite
Handhebelpumpe bis 4.000 bar Hydraulikdruck
MEDIEN UND MEHr
Online Meeting / Webinar
Melden Sie sich für eine Online-Präsentation zu diesem Produkt kostenlos an.
Häufige Fragen zur Bauteilverbindung GripCon
GripCon ist ein hydraulisch montierbares Verbindungselement für form- und kraftschlüssige Bauteilverbindungen. Es überträgt hohe radiale und auch axiale Kräfte auf kleinem Bauraum und ersetzt konventionelle Schraubverbindungselemente oder Passbolzen.
Grip steht für das Zugreifen beziehungsweise den Reibschluss zur Aufnahme axialer Lasten. „Con“ steht für Connection und damit für den vollständigen Formschluss in den Flanschbohrungen.
Ein Kegelbolzen wird mit einer Hydraulik-Hochdruck-Spannvorrichtung in eine Konushülse gezogen. Die Hülse weitet sich radial auf, erzeugt einen Presssitz und verkrallt sich mit der Bohrungsoberfläche. So entsteht eine form- und kraftschlüssige Verbindung.
GripCon nimmt sowohl hohe radiale Scherkräfte als auch axiale Lasten auf. Dadurch eignet sich das System für kompakte Bauteilverbindungen mit hohen kombinierten Belastungen.
GripCon besteht im Wesentlichen aus einem Kegelbolzen und einer Konushülse aus hochfestem vergütetem Stahl. Hinzu kommen Druckanschlussbohrungen, Druckverteilnuten und Schutzkappen.
Die Konushülse wird beim hydraulischen Einziehen des Kegelbolzens radial aufgeweitet. Ihre strukturierte Außenmantelfläche erzeugt einen Presssitz und verkrallt sich mit der Wand der Bohrung.
Der Kegelbolzen weitet die Konushülse beim hydraulischen Einziehen auf. Gemeinsam mit der Hülse überträgt er radiale Scherkräfte.
Durch die radiale Expansion liegt die Konushülse vollständig in der Bohrung an. Dieser Formschluss verhindert Relativbewegungen und ermöglicht die Übertragung radialer Kräfte.
Der Kraftschluss entsteht durch die Verkrallung der strukturierten Konushülse mit der Bohrungswand. Zwischen Konushülse und Bohrungswand wird ein Reibkoeffizient von bis zu 0,9 erreicht.
Ja. Nach der Montage besteht eine vollständig form- und kraftschlüssige Verbindung. Dadurch können hohe Drehmomente, Scherkräfte und axiale Kräfte ohne Verrutschen übertragen werden.
Die Flansche werden vormontiert und GripCon wird in die Bohrung eingesetzt. Ein Montagezylinder zieht den Kegelbolzen mit Hydraulik-Hochdruck in die Konushülse. Nach der Expansion und Verkrallung wird der Druck abgelassen, der Zylinder entfernt und die Schutzkappen werden montiert.
Nach dem Entfernen der Schutzkappen wird der Hydraulikanschluss montiert und die Einführkammern von Bolzen und Hülse werden mit Hydrauliköl druckbeaufschlagt. Durch den Hydraulikdruck wird der Kraft- und Formschluss aufgehoben. Die Hülse löst sich vom Bolzen. Anschließend kann das Verbindungselement ausgebaut werden.
Ja. Druckanschlussbohrungen und Druckverteilnuten auf der Kegelfläche ermöglichen den kontrollierten Ein- und Ausbau auch nach jahrelangem Einsatz.
Ja. GripCon ist nach der Demontage wiederverwendbar. Dadurch sind bei erneuter Montage keine Ersatz-Verbindungselemente erforderlich.
Nein. Für Flanschverbindungen werden keine Muttern und keine überstehenden Gewinde benötigt. Das spart Bauraum und verbessert die konstruktiven Möglichkeiten.
Nein. GripCon benötigt keine Gewinde in den Bolzenlöchern beziehungsweise Sacklöchern. Dadurch reduziert sich der Fertigungsaufwand.
Durch den Entfall konventioneller Schrauben und Muttern sowie die geringere Anzahl an Verbindungselementen ist eine Gewichtsreduzierung von etwa 50 Prozent möglich.
GripCon kommt ohne überstehende Schraubengewinde und Muttern aus. Gleichzeitig werden deutlich weniger Verbindungselemente benötigt. Dadurch sinkt der erforderliche Platz für Montage und Demontage.
Die Verbindung ist dreh- und biegesteif. Sie bleibt auch bei schockartigen Änderungen von Drehzahl, Drehmoment, Drehrichtung oder Lastrichtung form- und kraftschlüssig.
Kegelbolzen und Konushülse werden aus hochfestem vergütetem Stahl gefertigt. Das ermöglicht eine hohe Scherfestigkeit und axiale Belastbarkeit.
Zum System gehören Hydraulikzylinder, Hochdruckpumpen, Hydraulikschläuche und Anschlusskupplungen. Je nach Anwendung können außerdem Montagehilfsmittel und Schutzkappen eingesetzt werden.
GripCon wird unter anderem im Motoren- und Getriebebau, Schwermaschinenbau, in der Windenergie, Hydroenergie, Kraftwerkstechnik und Schiffstechnik eingesetzt.
In der Hydroenergie wird GripCon unter anderem zur Verbindung von Antriebssträngen und an Peltonrädern eingesetzt. Das System eignet sich dort für form- und kraftschlüssige Verbindungen, bei denen hohe axiale und radiale Kräfte auf kleinem Bauraum übertragen werden müssen.
Die SCHAAF GmbH & Co. KG in Erkelenz entwickelt und fertigt GripCon Verbindungselemente für hohe axiale und radiale Belastungen.